Die wohl abenteuerlichste Aktivität für die ich mich an der VIU angemeldet hatte, hieß „How To Build A Snow Shelter“. Dieses Wochenende fand sie statt: Das Bauen und Übernachten in einer Eishöhle.
Mit gewöhnlicher Winterkleidung und etwas Essen startete ich am Samstagmorgen zum Treffpunkt der Veranststaltung. Dort angekommen wurden wir mit geeignetem Equipment ausgestattet – Schneehose, Schneejacke, Regenjacke drüber. Die zwei Veranstalter vom „Outdoor Recreation“ Team der VIU waren nicht sehr überrascht, dass alle der fünf TeilnehmerInnen Deutsche waren. Wir seien naturinteressiert, reiselustig und abenteuerfreudig.

Gut ausgestattet fuhren wir mit einem Van Richtung des Bergs „Mt. Washington“. Nach einer Stunde nahe der Küste bogen wir landeinwärts und die ersten Schneehaufen waren an den Straßenrändern zu erkennen. Bald hatte sich die grüne Landschaft der Insel in ein Winterparadies verwandelt. Von einem Gasthaus brachen wir in den Wald auf.

Die Suche nach einem geeigneten Platz für unser Schneedorf übernahmen die Veranstalter. Doch den Platz unserer Unterkunft in der Nähe der „Küche“ entschieden wir. Das Wissen über drei verschiedene Shelter-Formen wurden uns vorher vermittelt. In etwa vier Stunden hatten wir bis zum Sonnenuntergang um 19 Uhr. Es hatten sich zwei Gruppen gebildet: Ein Geschwisterpaar und eine Dreiergruppe, der ich angehörte. Kurz nach Sonnenuntergang vollendeten beide Gruppen ihre Eishöhlen.
Rundumaufnahmen (Panoramas) der Umgebung sind hier zu finden.
Es folgte der Artikel vom Sonntag (Höhle & Nacht).